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Conversion-Rate steigern: aus Klicks werden Kunden

Conversion-Optimierung ist der schnellste Hebel, um aus bestehendem Traffic mehr Umsatz zu machen. Sie geben Geld für Besucher aus: SEO, Anzeigen, Social Media. Doch was passiert, wenn die Besucher auf Ihrer Seite ankommen? Wenn von 1.000 Besuchern nur 10 zu Kunden werden, während bei Ihren Wettbewerbern 30 konvertieren, ist nicht das Traffic-Problem das größte. Es ist die Conversion-Rate.

Professionelle Conversion-Optimierung (CRO, Conversion Rate Optimization) ist die systematische Verbesserung Ihrer Website, damit mehr Besucher die gewünschte Aktion ausführen. Ob Kaufabschluss, Anfrage, Newsletter-Anmeldung oder Anruf, jede Steigerung der Conversion-Rate bedeutet mehr Umsatz ohne zusätzliche Werbekosten. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie wir bei SchubertMedia Conversion-Optimierung methodisch betreiben, welche Hebel pro Branche wirken und welche Tools wir Stand 2026 einsetzen.

Stand: 17. Mai 2026  |  Autor: Nico Schubert, Geschäftsführer SchubertMedia, über 20 Jahre Erfahrung in Webentwicklung und Conversion-Optimierung  |  Lesedauer: circa 14 Minuten

Das erwartet Sie auf dieser Seite

  • Drei konkrete Fallbeispiele mit Branche, Ausgangslage und Ergebnis
  • A/B-Testing-Methodik mit Stichproben-Berechnung
  • Hebel pro Branche: B2B, B2C, E-Commerce, Dienstleistung
  • PrestaShop-Spezifika: typische Checkout-Hebel
  • DSGVO-konformes Tracking, Heatmaps und Session Recordings
  • Tools 2026 im Vergleich
  • Festpreis-Pakete: Audit, Sprint, Retainer

Drei Fallbeispiele: was Conversion-Optimierung wirklich bringt

Behauptungen sind billig. Hier drei reale Projekte aus unserem Portfolio mit messbaren Ergebnissen.

Fall 1: PrestaShop-Onlineshop für Bio-Lebensmittel

Ausgangslage: Conversion-Rate 1,1 Prozent, durchschnittlicher Warenkorb 38 Euro, hohe Abbruchquote im Checkout (74 Prozent).

Maßnahmen: Versandkosten ab Schritt 1 transparent kommuniziert, Gast-Checkout aktiviert, Zahlungsmethoden um PayPal Express und Kauf auf Rechnung erweitert, Vertrauenssiegel (Trusted Shops, Bio-Zertifikate) prominenter platziert. A/B-Test des CTA von "Bestellung abschicken" zu "Bestellung jetzt abschließen, Versand morgen".

Ergebnis nach 3 Monaten: Conversion-Rate auf 2,4 Prozent gestiegen (plus 118 Prozent), Warenkorb auf 47 Euro durch Cross-Sell-Optimierung. Mehrumsatz: rund 14.500 Euro pro Monat.

Fall 2: B2B-IT-Dienstleister Thüringen

Ausgangslage: Lange Anfrageformulare mit 12 Pflichtfeldern, 3 Anfragen pro Monat über das Formular, kein klares Nutzenversprechen.

Maßnahmen: Formular auf 4 Pflichtfelder reduziert, mehrstufige Logik mit Fortschrittsanzeige, Nutzenversprechen "Antwort innerhalb von 4 Stunden" oberhalb des Formulars, Vertrauenselemente (Logos bestehender Kunden, Auszeichnung als Microsoft Partner).

Ergebnis nach 4 Monaten: 14 qualifizierte Anfragen pro Monat (plus 367 Prozent), durchschnittlicher Auftragswert pro neuer Anfrage rund 22.000 Euro.

Fall 3: Dienstleister, Sanitärinstallation Erfurt

Ausgangslage: 1.200 monatliche Besucher, nur 4 Telefonanrufe als Conversion messbar, Notdienst-Anrufe ohne Tracking.

Maßnahmen: Klickbare Telefonnummern (tel-Links) auf jeder mobilen Seite oben sichtbar, dedizierte Notdienst-Sektion mit großem CTA, lokales Schema (LocalBusiness), Anruf-Tracking implementiert (DSGVO-konform über Server-Side-Tagging).

Ergebnis nach 2 Monaten: 23 Telefonanrufe pro Monat trackbar, Notdienst-Auftragsvolumen plus 180 Prozent. Mobile-Conversion deutlich vor Desktop.

Conversion-Funnel-Visualisierung mit absteigenden Stufen von 1000 Besuchern über 250 Leads zu 50 zahlenden Kunden
Typischer Conversion-Funnel: Von 1.000 Besuchern werden in der Praxis nur wenige zu zahlenden Kunden.

Was Conversion-Optimierung ist und für wen sie sich lohnt

Die Conversion-Rate beschreibt den Anteil der Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen. Ein simples Beispiel:

  • 1.000 Besucher auf Ihrer Website
  • 20 davon kaufen oder fragen an
  • Conversion-Rate: 2 Prozent

Steigerung auf 3 Prozent bedeutet 30 statt 20 Conversions. Das sind 50 Prozent mehr Umsatz, ohne einen einzigen zusätzlichen Besucher zu kaufen. Kein anderer Marketing-Hebel hat einen vergleichbar direkten Effekt auf die Marge.

Typische Conversion-Ziele

  • Produktkäufe in Onlineshops
  • Anfragen über Kontaktformulare
  • Telefonanrufe und Termin-Buchungen
  • Newsletter-Anmeldungen
  • Download von Whitepaper oder Preisliste
  • Angebotsanforderungen
  • Webinar-Registrierungen

Für wen sich CRO lohnt

CRO funktioniert überall, wo es messbare Ziele gibt. Faustregel: ab 500 monatlichen Conversions sind quantitative A/B-Tests sinnvoll. Darunter arbeiten wir primär qualitativ (Heatmaps, User-Tests, Best-Practice-Hebel). Für B2B-Websites ist der ROI oft sogar höher, weil jede Anfrage größeren Auftragswert bedeutet.

Unser Leistungsspektrum auf einen Blick

Aus 20 Jahren Praxis haben sich acht Kernleistungen herauskristallisiert, die in fast jedem CRO-Projekt zum Einsatz kommen.

  • Conversion-Audit: systematische Analyse Ihrer Conversion-Killer
  • A/B-Testing: Hypothesen, Implementierung, statistische Auswertung
  • CTA-Optimierung: Buttons, Texte, Platzierung, Kontrastdesign
  • Formular-Optimierung: Felder reduzieren, mehrstufig, mobile-friendly
  • Checkout-Optimierung: Schritte reduzieren, Zahlungsmethoden, Vertrauenssignale
  • Landing-Page-Optimierung: SEO- und Ads-Landing-Pages neu strukturieren
  • PrestaShop-Spezialisierung: tiefgreifende Erfahrung mit Modul- und Theme-Anpassungen
  • Heatmaps und User-Tracking: DSGVO-konform mit Server-Side-Tagging

A/B-Tests aufsetzen und auswerten: die Methodik

A/B-Testing ist das Rückgrat datengetriebener CRO. Statt zu raten, was funktioniert, lassen wir die Nutzer entscheiden. Wichtig ist die saubere Methodik.

Fünf Schritte zum belastbaren Test

Jeder unserer A/B-Tests folgt einem klaren Ablauf. Wer Schritte überspringt, riskiert Fehlentscheidungen auf statistisch wackeliger Basis.

1. Hypothese formulieren

"Wenn wir den Button-Text von X auf Y ändern, dann steigt die Klickrate, weil Y einen klareren Nutzen kommuniziert." So formulierte Hypothesen sind testbar und nachvollziehbar.

2. Erfolgsmetrik festlegen

Eine primäre Metrik pro Test, zum Beispiel Click-Through-Rate, Formular-Conversions oder Umsatz pro Besucher. Sekundärmetriken zur Kontrolle (Bounce-Rate, Verweildauer).

3. Stichprobengröße berechnen

Vor dem Test prüfen wir, wie viele Conversions wir brauchen, um statistisch signifikante Aussagen treffen zu können. Faustregel: pro Variante mindestens 100 bis 300 Conversions, je nach erwarteter Effektgröße. Tools wie der Optimizely Sample Size Calculator helfen.

4. Test laufen lassen

Test mindestens 2 vollständige Wochen laufen lassen, um Wochentag-Effekte zu glätten. Bei saisonalen Branchen länger. Test nicht vorzeitig beenden, auch wenn früh ein "Gewinner" erkennbar scheint. Das ist statistisch unsauber.

5. Auswertung und Implementierung

Wir prüfen Signifikanz, Effektgröße, Konsistenz über Segmente (Mobile vs. Desktop, neue vs. wiederkehrende Nutzer). Nur signifikante Gewinner werden implementiert. Dokumentation jedes Tests für Lern-Effekte.

Was wir typischerweise testen

  • Headlines und Wertversprechen
  • Call-to-Action: Text, Farbe, Größe, Position
  • Bilder und Videos (echte Menschen vs. Produkt-Mockups)
  • Formular-Felder und Länge
  • Preisdarstellung (gestrichen plus aktuell, monatlich vs. jährlich)
  • Seitenlayouts und Informationsarchitektur
  • Textlänge und Argumentationsreihenfolge
Side-by-Side-Mockup zweier Landingpage-Varianten A und B mit gegenübergestellten Conversion-Raten 1,8 Prozent und 4,3 Prozent
A/B-Test im direkten Vergleich: Variante B mit geändertem CTA und Vertrauenselementen erreicht mehr als die doppelte Conversion-Rate.

Call-to-Action gestalten, die wirken

Der CTA ist der kritische Moment der Conversion. Hier entscheidet sich Klick oder Absprung. Vier Faktoren machen den Unterschied.

Sichtbarkeit

Der CTA muss auffallen. Kontrastfarbe zum Seitenhintergrund, ausreichende Größe (mindestens 44 mal 44 Pixel auf Mobile, Apple-Empfehlung), prominent platziert (above the fold und in Wiederholungen weiter unten).

Klare Botschaft

Der Nutzer muss sofort verstehen, was passiert. "Jetzt kostenlos anfragen" funktioniert besser als "Absenden". "Termin vereinbaren" besser als "Weiter".

Nutzenorientierung

Der Button kommuniziert den Vorteil, nicht die Aktion. "Sofort 20 Prozent sparen" wirkt stärker als "Zum Angebot". Das gilt besonders für kommerzielle Seiten.

Dringlichkeit

Zeitlich begrenzte Aktionen, knappe Bestände oder "Antwort innerhalb von 4 Stunden" erhöhen die Handlungsbereitschaft. Vorsicht: nur einsetzen, wenn es echt ist. Falsche Dringlichkeit schadet langfristig.

Formulare und Checkout-Strecken optimieren

Formulare sind häufig der größte Conversion-Killer. Zu lang, zu kompliziert, schlecht beschriftet. Hier gibt es viele schnelle Hebel.

Acht Best Practices für Formulare

  • Felder reduzieren: nur fragen, was wirklich nötig ist. Jedes Feld senkt die Conversion.
  • Mehrstufige Formulare: komplexe Prozesse in 3 bis 5 Schritte aufteilen, Fortschrittsanzeige zeigen
  • Inline-Validierung: sofort Rückmeldung geben, nicht erst beim Submit
  • Klare Labels: verständliche Beschriftungen, Hilfetexte wo nötig
  • Auto-Fill unterstützen: korrekte autocomplete-Attribute setzen
  • Mobile-Optimierung: große Eingabefelder, passende Tastatur-Typen (tel, email, number)
  • Fehlerbehandlung freundlich gestalten: "Bitte tragen Sie Ihre Telefonnummer ein" statt "Pflichtfeld leer"
  • Datenschutz erklären: kurzer Hinweis, was mit den Daten passiert, schafft Vertrauen

Faustregel: jedes eingesparte Pflichtfeld kann die Conversion-Rate um 5 bis 10 Prozent steigern. Bei langen Formularen lohnt sich oft die Aufteilung.

Vertrauenselemente, die zur Conversion führen

Online-Kaufentscheidungen erfordern Vertrauen. Wer fremde Daten preisgibt oder Geld überweist, will Sicherheit. Diese Elemente bauen Vertrauen auf.

  • Kundenbewertungen: echte Rezensionen mit Klarnamen, idealerweise über unabhängige Anbieter (Trusted Shops, Google Bewertungen)
  • Trust-Siegel: sichtbare SSL-Zertifikat-Indikatoren, Trusted Shops, eKomi, TÜV
  • Transparente Kontaktdaten: Telefonnummer, Adresse, Ansprechpartner mit Foto
  • Rückgaberecht: klare Widerrufsbelehrung, kostenloser Rückversand
  • Datenschutz nach DSGVO: sichtbare Datenschutzerklärung
  • Professionelles Design: hochwertige Bilder, fehlerfreie Texte
  • Referenzen: Logos bekannter Kunden oder Partner
  • Garantien: Geld-zurück-Garantie, Zufriedenheitsgarantie
  • Über-uns-Seite: echte Menschen, echte Geschichte

Mobile-First: warum Smartphone-Conversion eigenständig zählt

Über 60 Prozent des Traffics kommen heute mobil, in vielen Branchen sogar über 75 Prozent. Trotzdem ist die Conversion-Rate mobil oft nur halb so hoch wie auf Desktop. Das ist kein Naturgesetz, sondern ein Lösungs-Problem.

Mobile-Hebel mit großem Effekt

  • Klickbare Telefonnummern: tel-Links für Direkt-Anruf
  • Sticky CTA: Aktion-Button bleibt beim Scrollen sichtbar
  • Tap-Targets: Buttons mindestens 44 mal 44 Pixel, Abstand 8 Pixel
  • Schriftgröße: mindestens 16 Pixel, damit iOS nicht hineinzoomt
  • Tastatur-Typen passend: tel für Telefonnummern, email für E-Mail
  • Bild-Optimierung: WebP oder AVIF, lazy loading
  • Apple Pay und Google Pay: One-Tap-Checkout im E-Commerce

Mobile-Performance prüfen

Wir kombinieren Google PageSpeed Insights mit echten mobilen Tests auf verschiedenen Endgeräten. Bei vielen Kunden liegt der größte Conversion-Hebel im Bereich Core Web Vitals und Ladezeit.

Heatmaps und User-Tracking DSGVO-konform einsetzen

Datenbasierte Optimierung erfordert das Verstehen des Nutzerverhaltens. Heatmaps, Session Recordings und Funnel-Tracking sind hier zentrale Werkzeuge. Wichtig: DSGVO-Konformität.

Vier Tracking-Methoden

Jede Methode beleuchtet einen anderen Aspekt des Nutzerverhaltens. Wir kombinieren sie je nach Fragestellung.

Heatmaps

Visualisierung, wo Nutzer klicken, scrollen und ihre Aufmerksamkeit fokussieren. Zeigt sofort, welche Bereiche überhaupt wahrgenommen werden.

Session Recordings

Aufzeichnung echter Besucher-Sessions. Sehen Sie, wo Nutzer zögern, abbrechen, mehrfach klicken. Wichtig: Personenbezogene Daten maskieren.

Scroll-Maps

Wie weit scrollen Besucher? Wichtige Inhalte und CTAs müssen im sichtbaren Bereich der häufigsten Scroll-Tiefe liegen.

Funnel-Analyse

Mehrstufige Prozesse (Checkout, Anmeldung) auswerten. An welchem Schritt springen Nutzer am häufigsten ab?

DSGVO-konform tracken

  • Server-Side-Tagging: Datenstrom über eigenen Server, weniger Drittanbieter-Cookies
  • Anonymisierung: IP-Adressen kürzen, keine persönlichen Daten in Recordings
  • Consent-Management: Tracking erst nach Einwilligung
  • Auftragsverarbeitung: AV-Vertrag mit Tracking-Anbieter
  • Anbieter mit EU-Hosting: z.B. Matomo, Etracker, Plausible für Web-Analytics

Landing-Pages für Kampagnen und SEO-Traffic

Landingpages sind speziell auf ein einziges Conversion-Ziel zugeschnitten. Ob für Google Ads, Newsletter oder organische Suche, eine optimierte Landingpage senkt die Werbekosten pro Conversion erheblich.

Neun Elemente erfolgreicher Landingpages

  1. Klare Headline: in 3 Sekunden vermitteln, worum es geht und welcher Nutzen winkt
  2. Fokussiertes Angebot: ein Ziel, keine Navigation, keine Ablenkung
  3. Überzeugende Argumente: Vorteile statt Features, Problemlösung statt Produkt
  4. Social Proof: Testimonials, Kundenanzahl, Logos
  5. Starke Visuals: Menschen statt Stockfotos, echte Produkte
  6. Prominenter CTA: oberhalb des Folds, mehrfach wiederholt
  7. Mobile-First-Design: über 60 Prozent des Traffics mobil
  8. Schnelle Ladezeit: unter 2 Sekunden, jede Sekunde kostet Conversions
  9. Vertrauenssignale: Siegel, Garantien, Datenschutz-Hinweise

PrestaShop-Spezifika: typische Hebel im Checkout

PrestaShop ist unser bevorzugtes E-Commerce-System. Aus über 50 PrestaShop-Projekten kennen wir die typischen Conversion-Killer und Lösungen.

Sechs PrestaShop-Hebel mit großem Effekt

  • Gast-Checkout aktivieren: Pflicht-Registrierung ist der größte Abbruchgrund
  • One-Page-Checkout statt mehrseitig: beschleunigt den Abschluss
  • Versandkosten ab Schritt 1: Transparenz von Anfang an
  • Zahlungsmethoden erweitern: PayPal Express, Klarna, Apple Pay, Sofortkauf
  • Address-Auto-Complete: Adressfelder mit Plausibilitätsprüfung
  • Mobile-Theme-Optimierung: Standard-Themes sind oft mobile suboptimal

Ergänzend bieten wir PrestaShop-Performance-Optimierung, Modul-Entwicklung und individuelle Theme-Anpassungen.

CRO für Branchen: konkrete Hebel

Jede Branche hat eigene Conversion-Eigenheiten. Hier die wichtigsten Hebel pro Schwerpunkt.

B2B

  • Anfragen-Formulare mit klarer Antwortzeit-Zusage
  • Whitepaper als Lead-Magnet (PDF-Download gegen E-Mail)
  • Demo-Termin-Buchung statt direkter Kaufabschluss
  • Logos bestehender B2B-Kunden für Vertrauen
  • Case Studies mit messbaren ROI-Zahlen

B2C-Dienstleistung

  • Online-Termin-Buchung mit direkter Kalender-Integration
  • Klickbare Telefonnummern mobil prominent
  • Vorher-Nachher-Bilder (sofern Branche dies erlaubt)
  • Lokale Bewertungen (Google, ProvenExpert)
  • WhatsApp-Kontaktoption für informelle Anfragen

E-Commerce

  • Cross-Selling und Bundle-Angebote im Warenkorb
  • Wishlist-Funktion mit E-Mail-Reminder
  • Versandkosten ab Schritt 1 transparent
  • Trust-Siegel im Checkout-Bereich
  • Lieferzeit-Versprechen ("morgen geliefert")

SaaS und Coaching

  • Kostenlose Trials oder Erstberatungen
  • Klare Preisstruktur statt "auf Anfrage"
  • Vergleichstabellen der Pakete
  • Video-Demos statt langer Texte
  • FAQ direkt am Preisbereich

Hotellerie und Tourismus

  • Best-Price-Garantie sichtbar
  • Verfügbarkeits-Kalender direkt auf der Landingpage
  • Foto-Galerie mit echten Räumen
  • Bewertungs-Integration prominent
  • Mobile-Buchung ohne Reibung

Regulierte Märkte (Heilberufe, Finanzen, Versicherung)

  • YMYL-konformer Content mit klaren Autoren-Angaben
  • Vertrauenssignale (Approbation, Lizenznummer, Mitgliedschaften)
  • Rechtshinweise transparent platziert
  • Termin- statt Direktkauf-Logik
  • FAQ zu rechtlich heiklen Themen

SEO und CRO im Zusammenspiel

SEO bringt qualifizierten Traffic auf Ihre Seite. CRO macht aus diesem Traffic Umsatz. Beide Disziplinen verstärken sich gegenseitig. Ein Beispiel: Ein Keyword mit commercial intent bringt Traffic, der echtes Kaufinteresse hat. Eine konversionsoptimierte Landingpage wandelt diesen Traffic in Anfragen. Wer nur SEO macht, verschenkt Conversion-Potenzial. Wer nur CRO macht, fehlt der Traffic.

Wir arbeiten daher meist integriert: Content-Optimierung und OnPage-Optimierung liefern Traffic, CRO maximiert die Conversion.

Unser Prozess: von der Analyse bis zur Iteration

Professionelle Conversion-Optimierung folgt einem klaren fünfstufigen Prozess.

Phase 1: Analyse

  • Aktuelle Conversion-Raten pro Seite ermitteln
  • Analytics-Daten auswerten (Google Analytics 4, Matomo)
  • Heatmaps und Session Recordings analysieren
  • Funnel-Schwachstellen identifizieren
  • Quick Wins und langfristige Potenziale priorisieren

Phase 2: Hypothesen entwickeln

  • Datenbasiert: aus Analytics und Recordings ableiten
  • Best-Practice-basiert: bewährte Hebel pro Branche
  • Potenzial pro Hypothese schätzen
  • Aufwand pro Hypothese schätzen
  • Priorisierungs-Matrix (Effekt geteilt durch Aufwand)

Phase 3: Testing

  • A/B-Tests aufsetzen, Varianten erstellen
  • Stichprobengröße berechnen
  • Test laufen lassen bis Signifikanz
  • Auswertung mit statistischer Tiefe

Phase 4: Implementierung

  • Gewinner dauerhaft implementieren
  • Performance überwachen
  • Dokumentation der Erkenntnisse

Phase 5: Iteration

  • Nächste Hypothesen testen
  • Kontinuierliche Verbesserung
  • Quartals-Reviews mit Ihnen gemeinsam

Tools und Methoden Stand 2026

Der Markt ändert sich, Google Optimize wurde 2023 eingestellt. Hier unser aktueller Tool-Stack pro Kategorie, alle in der Praxis bewährt.

Kategorie Tool Bemerkung
A/B-Testing VWO, Convert, AB Tasty Google Optimize wurde 2023 eingestellt, Alternativen vorhanden
Heatmaps und Recordings Hotjar, Mouseflow, Microsoft Clarity Clarity ist kostenlos, gut für Einstieg
Web-Analytics Google Analytics 4, Matomo, Plausible Matomo und Plausible DSGVO-freundlicher
User-Testing Maze, UserTesting, Useberry remote moderierte und unmoderierte Tests
Performance PageSpeed Insights, WebPageTest Core Web Vitals als Conversion-Faktor

Häufige Fragen zur Conversion-Optimierung

Wie schnell sehe ich Ergebnisse durch Conversion-Optimierung?

Quick Wins können sofort wirken (z.B. CTA-Anpassung, Formular-Kürzung). Fundierte A/B-Tests benötigen je nach Traffic 2 bis 4 Wochen pro Test. Erste messbare Verbesserungen sind typischerweise nach 4 bis 8 Wochen sichtbar.

Was kostet Conversion-Optimierung?

Wir bieten drei Festpreis-Optionen: ein einmaliges Audit, einen Sprint für gezielte Maßnahmen und einen Retainer für kontinuierliche Optimierung. Preise nennen wir nach Erstanalyse transparent, ohne versteckte Kosten.

Brauche ich viel Traffic für A/B-Tests?

Für statistisch belastbare Tests sind einige hundert Conversions pro Monat ideal. Bei weniger Traffic arbeiten wir mit qualitativen Methoden wie Heatmaps und User-Tests sowie mit Best-Practice-Hebeln.

Funktioniert Conversion-Optimierung auch für B2B-Websites?

Ja. Bei B2B ist der ROI oft sogar höher, weil jede Anfrage wertvoller ist. Wir kennen den langen B2B-Sales-Zyklus und optimieren entsprechend.

Wie messt Ihr den Erfolg?

Wir definieren gemeinsam KPIs wie Conversion-Rate, AOV (Average Order Value) und Umsatz pro Besucher. Sie erhalten regelmäßige Reports und können Verbesserungen direkt nachvollziehen.

Optimiert Ihr auch DSGVO-konform mit Tracking-Tools?

Ja. Wir setzen serverseitiges Tracking und datenschutzkonforme Tools ein. Heatmaps und Session Recordings funktionieren auch ohne personenbezogene Daten.

Habt Ihr Erfahrung mit PrestaShop?

Ja. Wir optimieren PrestaShop-Checkouts gezielt, von Versandkosten-Transparenz über Gast-Checkout bis zu Zahlungsanbietern. Aus über 50 PrestaShop-Projekten kennen wir die typischen Hebel.

Was ist der Unterschied zwischen Quick Wins und strategischer CRO?

Quick Wins sind sofort umsetzbar (Button-Texte, Formularfelder, Vertrauenssignale). Strategische CRO umfasst tiefere Funnel-Analysen, Re-Design oder neue Landingpage-Architekturen.

Nächster Schritt: Kostenlose Erstanalyse

Sie haben Traffic, aber zu wenig Conversions? Lassen Sie uns Ihre Seite konkret anschauen. In der kostenlosen Erstanalyse identifizieren wir die drei größten Conversion-Killer und nennen den erwartbaren Effekt einer Optimierung. Ohne Verpflichtung, ohne Verkaufsdruck.

Persönlicher Ansprechpartner aus Erfurt, kein anonymer Support. In einem kurzen Telefonat besprechen wir die drei Hebel mit dem größten Umsatzeffekt für Ihre Website.

Kostenlose Erstanalyse anfragen

Vertiefende Themen finden Sie auf unseren Seiten zur Core Web Vitals Optimierung (Ladezeit als Conversion-Faktor), OnPage-Optimierung, barrierefreien Websites, Webdesign und individueller Programmierung.