Navigation anzeichen
SchubertMedia

Suchbegriffe richtig analysieren: Methodik, Tools und Praxis

Suchmaschinenoptimierung steht und fällt mit den Suchbegriffen. Wer auf die falschen setzt, bekommt Besucher, die nichts kaufen, oder gibt Geld für Begriffe aus, für die er nie ranken wird. Eine Keyword-Recherche findet die Begriffe, die Ihre Kunden tatsächlich eintippen und die zu Anfragen oder Bestellungen führen.

Auf dieser Seite steht, wie wir bei SchubertMedia Keyword-Recherche betreiben: mit Tool-Vergleich und Preisen von 2026, einer Methode für die Suchabsicht, Long-Tail-Beispielen aus echten Projekten und Hinweisen für Handwerk, Heilberufe, E-Commerce, B2B, Tourismus, Coaching und SaaS.

Stand: 7. September 2026 | Autor: Nico Schubert, Geschäftsführer SchubertMedia, über 20 Jahre SEO und Webentwicklung | Lesedauer: etwa 13 Minuten

Das erwartet Sie hier

  • Praxisbeispiele aus zwei Branchen mit Zahlen
  • Tool-Vergleich kostenlos und kostenpflichtig, Stand 2026
  • Suchintention zuordnen als eigene Methode
  • Long-Tail-Strategie mit echten Suchbegriffen
  • lokale Keyword-Recherche für Thüringen
  • Hinweise für Handwerk, Heilberufe, E-Commerce, B2B und mehr
  • internationale und saisonale Suchbegriffe

Zwei Fallbeispiele: was Keyword-Recherche wirklich liefert

Theorie gibt es überall. Zwei Projekte, an denen man sieht, was eine sorgfältige Keyword-Recherche verändert.

Fall 1: Lokaler Handwerker, Sanitärinstallateur Erfurt

Ausgangslage: optimiert auf den Begriff „Sanitär“ ohne Ortsbezug. 220 organische Sitzungen im Monat, kein Ranking in den Top 10.

Was die Recherche ergab: 47 lokale Long-Tail-Begriffe wie „Wasserrohrbruch Notdienst Erfurt“, „Heizungsstörung Wochenende Thüringen“ oder „Badumbau barrierefrei Weimar“. Je 30 bis 180 Suchen im Monat, wenig Wettbewerb.

Ergebnis nach 5 Monaten: 12 Begriffe in den Top 5, organischer Traffic plus 410 Prozent, Notdienst-Anrufe plus 230 Prozent.

Fall 2: B2B-Industrie, Sondermaschinenbau Thüringen

Ausgangslage: Fachbegriffe wie „Sondermaschinenbau“ mit kaum messbarem Suchvolumen. Kein Plan, wie Einkäufer die Firma finden sollen.

Was die Recherche ergab: Statt auf Suchvolumen zu starren, haben wir LinkedIn Sales Navigator, Branchenforen und Google Trends kombiniert. Dabei kamen Begriffe heraus wie „Sondermaschine Verpackungsindustrie Pharma“, „kundenspezifische Montageanlage Automotive“ oder „Förderanlage Lebensmittelindustrie planen“. Wenig Volumen, aber jede Suche ein echtes Projekt.

Ergebnis nach 7 Monaten: 8 Begriffe in den Top 3, doppelt so viele Anfragen von Einkaufsleitern, durchschnittlicher Auftragswert je neuer Anfrage rund 180.000 Euro.

Wie so eine Recherche in Produkttexte und Kategorieseiten übergeht, zeigt der PrestaShop-Onlineshop für Outdoor-Ausrüstung auf unserer Seite zur Content-Optimierung.

Warum Keyword-Recherche über Erfolg oder Misserfolg entscheidet

Falsche Suchbegriffe sind der häufigste Grund, warum SEO im Mittelstand nichts bringt. Fünf Gründe, warum sich der Aufwand lohnt.

Qualifizierter Traffic statt Streuverluste

Wer „Was ist SEO“ sucht, kauft nichts. Wer „SEO Agentur Erfurt Festpreis“ sucht, vielleicht schon. Die richtigen Begriffe holen die Interessenten und lassen die Neugierigen draußen.

Bessere Conversion-Raten

Begriffe mit Kaufabsicht führen fünf- bis zehnmal so oft zu Anfragen wie reine Informationsbegriffe. Die Recherche findet sie.

Effiziente Ressourcen-Nutzung

Kein Geld für Begriffe, die unerreichbar sind. Stattdessen Begriffe mit realistischer Chance und hohem Wert. Das spart Budget und bringt schneller Ergebnisse.

Wettbewerbsvorteile durch Nischen

Eine gründliche Keyword-Recherche findet Begriffe, die Mitbewerber übersehen. Dort geht es am schnellsten nach vorn.

Fundament für jede Content-Strategie

Die Recherche zeigt, welche Themen Ihre Zielgruppe beschäftigen. Darauf baut jede Content-Optimierung, jede Landingpage und jede Anzeigenkampagne auf.

Short-Tail vs. Long-Tail: Strategie statt Bauchgefühl

Suchbegriffe teilen sich grob in zwei Gruppen. Beide haben ihren Platz, brauchen aber verschiedene Strategien.

Abfallende Kurve des Suchvolumens von Short-Tail über Mid-Tail bis Long-Tail mit steigender Abschlusswahrscheinlichkeit
Je länger die Suchanfrage, desto kleiner das Volumen und desto klarer die Absicht dahinter.

Short-Tail-Keywords (Head Keywords)

Definition: ein bis zwei Wörter, sehr allgemein

Beispiele: Webdesign, SEO, Hosting, Buchhaltung

Vorteile: viel Suchvolumen, große Reichweite, Markensignal

Nachteile: hart umkämpft, unklare Absicht, wenig Abschlüsse, oft Jahre bis zum Ranking

Long-Tail-Keywords

Definition: drei oder mehr Wörter, konkret

Beispiele: Webdesign Agentur Erfurt Festpreis, WordPress SEO Plugin DSGVO-konform, Steuerberater Erfurt Online-Termin, Hochzeitsfotograf Thüringen Festpreis

Vorteile: wenig Wettbewerb, klare Absicht, zwei- bis dreimal so viele Abschlüsse, schnellere Rankings

Nachteile: wenig Volumen je Begriff, es braucht viele davon für nennenswerten Traffic

Die richtige Mischung

Für kleine und mittlere Unternehmen empfehlen wir meist 80 Prozent der Arbeit für Long-Tail und 20 Prozent für wenige strategische Short-Tails. Das bringt schneller messbare Ergebnisse als die Jagd auf ein paar große Begriffe. Rund 70 Prozent aller Suchanfragen sind ohnehin Long-Tail.

Long-Tail-Strategie konkret

Drei Beispiele aus laufenden Projekten:

  • Friseur in Erfurt: statt „Friseur“ Begriffe wie „Friseur Erfurt Sonntag offen“, „Coloration Erfurt Innenstadt Termin“, „Hochsteckfrisur Hochzeit Erfurt“
  • IT-Dienstleister für Firmen: statt „IT-Service“ Begriffe wie „Managed Service Microsoft 365 KMU 50 Mitarbeiter“, „IT-Sicherheitsaudit Thüringen DSGVO“, „Server-Migration Cloud Beratung“
  • Heilpraktikerin: statt „Heilpraktiker“ Begriffe wie „Bioresonanz Heuschnupfen Erfurt“, „Heilpraktikerin Kinderwunsch Thüringen Erfahrungen“, „Akupunktur Rückenschmerzen Krankenkasse“

Suchintention sauber zuordnen: das Mapping-Modell

Hinter jeder Suche steckt eine Absicht. Wer sie verfehlt, rankt nicht. Wir arbeiten mit vier Hauptgruppen und zwei Mischformen.

Tabelle der vier Suchintentionen mit Beispielanfrage und passendem Seitentyp
Vier Suchintentionen, vier Seitentypen. Wer sie vertauscht, rankt mit der falschen Seite.

Die vier Hauptintentionen

Fast jede Suchanfrage passt in eine dieser vier Gruppen.

1. Informational

Was der Nutzer will: etwas wissen oder verstehen

Typische Wörter: „was ist“, „wie funktioniert“, „warum“, „Definition“

Beispiele: Was ist SEO, wie funktioniert Webhosting, PHP Tutorial

Passender Inhalt: Ratgeber, Anleitung, Erklärartikel, Glossar

2. Navigational

Was der Nutzer will: eine bestimmte Website erreichen

Typische Wörter: Markenname plus Aktion

Beispiele: Facebook Login, Strato Webmail, SchubertMedia Kontakt

Passender Inhalt: Startseite, Kontaktseite, Login

3. Commercial Investigation

Was der Nutzer will: vor dem Kauf vergleichen

Typische Wörter: „beste“, „Vergleich“, „Test“, „vs.“

Beispiele: beste Webhosting Anbieter, WordPress vs PrestaShop, SEO Agentur Erfurt Vergleich

Passender Inhalt: Vergleichstabellen, Erfahrungsberichte, Bestenlisten

4. Transactional

Was der Nutzer will: kaufen, beauftragen, buchen

Typische Wörter: „kaufen“, „beauftragen“, „buchen“, „Preis“

Beispiele: Webdesign beauftragen, Domain kaufen, SEO Agentur Erfurt Angebot

Passender Inhalt: Leistungs- und Produktseiten, Preise, Anfrageformular

Mischformen, die Sie kennen sollten

  • Commercial-Informational: „wie viel kostet SEO“ will lernen und kaufen zugleich
  • Local-Transactional: „Steuerberater Erfurt Termin“ verbindet Ort und Buchung

So mappen wir Keywords auf Seiten

Jeder Suchbegriff bekommt eine Absicht und eine Zielseite. Die Tabelle dazu hat die Spalten Keyword, Suchvolumen, Schwierigkeit, Absicht, Zielseite, Priorität. So konkurrieren keine zwei Seiten um denselben Begriff, und jede Suche landet auf dem passenden Inhalt.

Tools im Praxisvergleich: kostenlos und kostenpflichtig, Stand 2026

Es gibt rund 40 brauchbare Werkzeuge für die Keyword-Recherche. Hier die wichtigsten, mit Preisen von 2026.

Kostenlose Tools

Für den Einstieg und zum Ergänzen reichen diese kostenlosen Werkzeuge oft aus.

Tool Stärken Schwächen Einsatz
Google Keyword Planner Daten direkt von Google, gut für Anzeigen ohne aktives Ads-Konto nur grobe Volumenbereiche Grundvolumen, kommerzielle Begriffe
Google Search Console eigene Daten, echte Suchanfragen nur die eigene Website Bestand prüfen, Entwicklung verfolgen
Google Trends Verlauf über die Zeit, Saison, Regionen keine absoluten Zahlen Trends, Saison, Vergleich
AnswerThePublic Fragen-Cluster, W-Fragen, gute Darstellung kostenlos stark begrenzt (3 Suchen am Tag) FAQ-Ideen, Long-Tail finden
Google Suggest echte Suchanfragen, Long-Tail-Hinweise kein Volumen schnelle Ideen
Ubersuggest (Free) einfache Bedienung, brauchbare Long-Tail-Listen Tageslimit, Datenqualität schwankt Einstieg, grobe Schätzung

Kostenpflichtige Tools

Für regelmäßige SEO-Arbeit kommt man an diesen Werkzeugen kaum vorbei. Preise Stand 2026.

Tool Preis 2026 Stärken Ideal für
Sistrix ab 99 Euro pro Monat deutscher Markt, guter Sichtbarkeitsindex, aufgeräumte Oberfläche deutschsprachiger Markt, Wettbewerber beobachten
Ahrefs ab 129 Euro pro Monat riesige Keyword-Datenbank, sehr gute Backlink-Analyse internationale Recherche, Linkaufbau
SE Ranking ab 65 Euro pro Monat viel fürs Geld, alle Grundlagen dabei Mittelstand, kleine Agenturen
Semrush ab 139 Euro pro Monat alles in einem, starker Wettbewerbsvergleich, Keyword Magic Tool größere Teams, internationale Projekte
Ubersuggest (Pro) ab 29 Euro pro Monat günstigster Einstieg, zeitweise Lifetime-Angebot Solo-Unternehmer, Einsteiger
Mangools (KWFinder) ab 49 Euro pro Monat verständliche Schwierigkeitsbewertung, gute Long-Tail-Suche Blogger, kleine Agenturen

Womit wir arbeiten: Sistrix für den deutschsprachigen Markt, Ahrefs für internationale Recherchen und Backlinks, den Google Keyword Planner für kommerzielle Begriffe und die Search Console für die echten Daten. AnswerThePublic und Google Trends kommen in der Ideenphase dazu.

Wettbewerbs- und Gap-Analyse: vom Mitbewerber lernen

Ihre Wettbewerber haben oft Jahre in SEO gesteckt. Diese Arbeit ist einsehbar. Eine Wettbewerbsanalyse zeigt, wo Sie ansetzen können.

Fünf Schritte zur Gap-Analyse

  1. Wettbewerber bestimmen: Wer steht für Ihre Hauptbegriffe in den Top 10?
  2. Keyword-Bestand erfassen: Sistrix oder Ahrefs zeigen, wofür die Wettbewerber ranken
  3. Lücke berechnen: Welche Begriffe haben die anderen und Sie nicht?
  4. Priorisieren: Welche Lücken haben Volumen, klare Absicht und machbare Schwierigkeit?
  5. Inhaltsplan schreiben: Welche Seiten müssen entstehen oder überarbeitet werden?

Beispiel-Tabelle aus einem Projekt

Keyword Suchvol. Konkurrenz Ranking Eigenes Ranking Priorität
Webdesign Erfurt 390 Position 2 Position 18 hoch
WordPress Agentur Thüringen 110 Position 4 nicht in Top 100 hoch
PrestaShop Hosting 320 Position 6 Position 9 mittel

Lokale Keyword-Recherche für Thüringen und ganz Deutschland

Für Unternehmen mit Einzugsgebiet sind lokale Begriffe meist die einträglichsten. Wer „Steuerberater Erfurt“ sucht, will einen beauftragen. Der Wettbewerb ist kleiner als bei allgemeinen Begriffen, die Abschlussquote drei- bis fünfmal höher.

Vier Typen lokaler Keywords

  • Stadt plus Leistung: Webdesign Erfurt, SEO Agentur Thüringen
  • „In der Nähe“-Suchen: Werbeagentur in meiner Nähe, Friseur in der Nähe geöffnet
  • Stadtteile: Webdesigner Erfurt Altstadt, Friseur Erfurt Brühl
  • Umliegende Orte: Webdesign Weimar, SEO Gotha, IT-Service Apolda

Praxistipp Google Unternehmensprofil

Bei lokalen Suchen zeigt Google das Unternehmensprofil ganz oben. Wer es pflegt (Kategorien, Fotos, Bewertungen, Öffnungszeiten, Fragen und Antworten), bekommt zusätzliche Besucher, ohne an der Website etwas zu ändern.

Branchen-Spezifika: was für wen funktioniert

Jede Branche hat ihre eigenen Suchmuster, ihre eigene Wettbewerbsdichte und ihre eigenen Gewohnheiten. Sechs typische Fälle aus unserer Arbeit.

E-Commerce

Produktnamen, Kombinationen mit Marken, Saison, Vergleichsbegriffe. Werkzeuge: Google Merchant Center, Ahrefs, Semrush. Für PrestaShop-Shops werten wir Kategorien und Produkte getrennt aus.

Handwerk

Ortsbegriffe, Notdienst-Formulierungen, Bauleistungen, Sanierung. Werkzeuge: Google Keyword Planner, Sistrix mit Ortsfilter, Google Trends für die Saison. Wenig Volumen, hoher Wert je Anfrage.

Heilberufe

Behandlungen, Symptome, Krankenkassen. Formulierungen müssen zum Heilmittelwerbegesetz passen. Werkzeuge: AnswerThePublic, eigene Search-Console-Daten.

B2B-Industrie

Fachbegriffe, Anwendungsfälle, Kombinationen mit Branchen. Sehr wenig Suchvolumen, dafür ist jede Anfrage viel wert. Ergänzend: LinkedIn Sales Navigator, Branchenforen, Messekataloge.

Tourismus und Hotellerie

Ziele plus Aktivitäten, Saisonbegriffe, Kombinationen mit Bewertungen. Werkzeuge: Google Trends für die Spitzen, Auswertungen der Buchungsportale, AnswerThePublic.

Coaching und SaaS

Begriffe rund um ein Problem, Vergleichs- und Testbegriffe, Preisanfragen. Long-Tail dominiert, meist als Themencluster mit einer Hauptseite.

Internationale Keyword-Recherche und mehrsprachige Strategien

Wer ins Ausland geht, kann nicht einfach übersetzen. Jedes Land, jede Sprache braucht eine eigene Recherche.

Drei Prinzipien

  • Je Land neu recherchieren: Volumen, Wettbewerb und Sprachgebrauch unterscheiden sich
  • Muttersprachler einbeziehen: wörtliche Übersetzungen klingen schief und ranken nicht
  • hreflang sauber setzen: damit Google weiß, welche Version zu welchem Land gehört

Ein Beispiel: „Webdesign“ heißt in Österreich oft „Webgestaltung“, in der Schweiz manchmal „Internet-Design“. Die wörtliche Übersetzung bleibt wichtig, die regionale Variante bringt oft mehr Anfragen.

Saisonale Keywords mit Google Trends nutzen

Viele Branchen haben klare Jahreszeiten. Wer sie nicht im Kalender hat, verpasst den Verkehr.

Drei Anwendungsfälle

  • Geschenke und Feste: „Weihnachtsgeschenke für Männer“ steigt im November
  • Sport und Outdoor: „Wanderschuhe“ hat Spitzen im März und September
  • Finanzen und Steuern: „Steuererklärung Frist“ steigt im Juni und Juli

Vorlaufzeit kalkulieren

Inhalte müssen 8 bis 12 Wochen vor der Spitze online sein, damit Google sie indexiert und einsortiert. Für Weihnachten beginnt die Arbeit also Ende August.

Keyword-Mapping: vom Suchbegriff zur Zielseite

Jeder Suchbegriff braucht genau eine Zielseite. Sonst konkurrieren mehrere Seiten um denselben Begriff, und keine kommt nach vorn.

Baum von Keyword-Clustern zu Zielseiten, jede Zielseite mit genau einem Cluster, ein Cluster mit zwei Zielen als Kannibalisierung markiert
Jeder Suchbegriff gehört zu genau einer Seite. Zwei Seiten für denselben Begriff konkurrieren gegeneinander.

Standardzuordnung

  • Startseite: der Hauptbegriff des Unternehmens, etwa „Webagentur Erfurt“
  • Leistungsseiten: Begriffe je Leistung, etwa „Webdesign Erfurt“, „SEO Thüringen“
  • Unterseiten: konkrete Long-Tails, etwa „WordPress Agentur Erfurt Festpreis“
  • Blogartikel: Wissensfragen, etwa „Was kostet eine Webseite“

Regel: ein Hauptkeyword pro Seite

Jede Seite bekommt einen Hauptbegriff und zwei bis fünf verwandte. Haben zwei Seiten denselben Hauptbegriff, nehmen sie sich gegenseitig das Ranking weg. Dann zusammenlegen oder per 301 auf eine Seite leiten.

Häufige Fehler bei der Keyword-Recherche

Sechs Fehler sehen wir besonders oft. Wer sie kennt, macht sie nicht.

Fehler 1: nur auf Suchvolumen achten

Ein Begriff mit 10.000 Suchen im Monat bringt nichts, wenn Sie nie dafür ranken oder niemand kauft.

Fehler 2: Suchintention ignorieren

Eine Verkaufsseite für einen Begriff, bei dem Leute nur lernen wollen. Ergebnis: kein Ranking, kein Traffic.

Fehler 3: Wettbewerb unterschätzen

Mit einer neuen Website für „Webdesign“ ranken zu wollen, klappt nicht. Da stehen seit Jahren die Großen.

Fehler 4: keine lokalen Keywords

Ein regionales Unternehmen ohne Ortsbegriffe lässt seine besten Anfragen liegen.

Fehler 5: Keyword-Kannibalisierung

Mehrere Seiten auf denselben Begriff. Beide ranken schlecht.

Fehler 6: einmalige Recherche

Keyword-Recherche ist keine Sache für einen Tag. Suchverhalten ändert sich, neue Begriffe entstehen, Wettbewerber ziehen nach. Mindestens einmal im Quartal nachsehen.

Unser Keyword-Recherche-Service: Pakete, Ablauf, Lieferumfang

Drei Festpreis-Pakete, vom Solo-Unternehmen bis zum Konzern. Dazu Workshops für Teams, die es selbst machen wollen.

Paket Mini-Recherche

Umfang: 20 bis 30 priorisierte Begriffe mit Suchvolumen, Schwierigkeit, Absicht und Zielseite

Lieferzeit: 3 bis 5 Werktage

Passt für: Solo-Unternehmer, kleine Unternehmen, neue Projekte

Paket Standard

Umfang: 100 bis 150 Begriffe, Wettbewerbsanalyse der Branche, Keyword-Mapping, Inhaltsplan

Lieferzeit: 2 Wochen

Passt für: kleine und mittlere Unternehmen mit bestehender Website

Paket Premium

Umfang: über 200 Begriffe, Gap-Analyse, internationale oder mehrsprachige Aufbereitung, Fahrplan für die Umsetzung

Lieferzeit: 3 Wochen

Passt für: größere Unternehmen, internationale Projekte, Onlineshops

Workshop für Inhouse-Teams

Ein halber oder ganzer Tag, in dem Ihr Team die Methode lernt. Mit Vorlagen, Tool-Empfehlungen und einem Beispielprojekt aus Ihrem Haus.

Häufige Fragen zur Keyword-Recherche

Was kostet eine professionelle Keyword-Recherche?

Die Mini-Recherche mit 20 bis 30 Begriffen hat einen festen Preis. Große Recherchen mit über 200 Begriffen und Wettbewerbsanalyse staffeln wir nach Branche und Aufwand.

Wie lange dauert eine Keyword-Recherche?

Die Mini-Recherche liefern wir in 3 bis 5 Werktagen. Eine vollständige Analyse mit Wettbewerbs- und Gap-Analyse braucht 2 bis 3 Wochen.

Welche Tools nutzt SchubertMedia?

Google Keyword Planner, Google Search Console, Sistrix und Ahrefs, dazu AnswerThePublic, Google Trends und Branchenerfahrung. Was zum Einsatz kommt, hängt von Branche und Markt ab.

Lohnt sich eine Recherche für ein kleines Unternehmen?

Gerade dann. Mit gezielten Long-Tail-Begriffen kommen passende Besucher ohne Werbebudget.

Wie oft sollte ich die Keyword-Recherche aktualisieren?

Mindestens einmal im Jahr, in schnellen Branchen alle 3 bis 6 Monate. Saisonthemen brauchen 8 bis 12 Wochen Vorlauf.

Kann ich die Recherche selber machen?

Ja, die Grundlagen sind frei zugänglich. Für Teams, die es intern aufbauen wollen, gibt es unsere Workshops.

Funktioniert Keyword-Recherche auch für B2B oder Industrie?

Ja, mit anderen Werkzeugen: Branchenforen, LinkedIn Sales Navigator, Messekataloge, Google Trends. Das Suchvolumen ist klein, jede Anfrage dafür umso mehr wert.

Wird das Ergebnis sofort umgesetzt?

Sie bekommen einen priorisierten Fahrplan. Umsetzen kann Ihr Team oder wir, wie Sie wollen.

Nächster Schritt: Kostenlose Mini-Recherche

Sie wissen jetzt, wie wir arbeiten. Als Nächstes sehen wir uns Ihr Themenfeld an: aktuelle Sichtbarkeit, 5 bis 10 priorisierte Begriffsideen, eine erste Einschätzung des Marktes. Ohne Verpflichtung, ohne Verkaufsdruck.

Sie sprechen mit einer festen Ansprechperson in Erfurt. Wir nennen Ihnen die drei Begriffe mit dem größten Potenzial für Ihr Geschäft.

Kostenlose Mini-Recherche anfragen

Weiterführende Seiten: Content-Optimierung, OnPage-Optimierung, Conversion-Optimierung, Suchmaschinenoptimierung Thüringen und Technical SEO.

Externe Quellen: Google Keyword Planner, Google Trends, Google Search Console.