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Website-Modernisierung mit Schutz Ihrer Rankings

Das Design wirkt alt, die Seite läuft auf einer PHP-Version, die niemand mehr pflegt, auf dem Smartphone rutscht das Menü aus dem Bild, und bei Google geht es langsam bergab. Dann ist ein Website Relaunch fällig. Wir bringen Technik und Gestaltung auf den aktuellen Stand, und zwar so, dass die Rankings dabei nicht verloren gehen.

Seit über 20 Jahren begleiten wir als Werbeagentur in Erfurt Unternehmen in Thüringen durch solche Umbauten, von der ersten Analyse bis zum Go-Live und die Wochen danach. Was uns beim Website Relaunch von anderen unterscheidet: Wir nehmen die Migration ernst. URL-Zuordnung, 301-Weiterleitungen, Search Console. Deshalb bleiben Rankings nicht nur stabil, oft werden sie besser.

Unser Relaunch-Prozess auf einen Blick

  • Discovery: Ziele, Zielgruppen, Schwachstellen und Messgrößen festlegen
  • Audit: SEO-Daten, Inhaltsbestand und Technik durchsehen
  • Konzeption: Seitenstruktur, Wireframes, Plan für die Inhalte
  • Design & Entwicklung: Mobile-First, sauberes Frontend, aktuelles CMS
  • SEO-Migration: URL-Zuordnung, 301-Weiterleitungen, neue Sitemap in der Search Console
  • Testing: Browser, Geräte, Geschwindigkeit, Barrierefreiheit
  • Go-Live: auf einen Schlag oder schrittweise, je nach Größe
  • Monitoring: 30 bis 90 Tage engmaschig, danach laufende Betreuung

Wann ist ein Website Relaunch wirklich nötig?

Nicht jede Website, die einem nicht mehr gefällt, braucht einen kompletten Neubau. Manchmal reicht ein Redesign, manchmal ein Refresh. Diese Signale sprechen für einen echten Website Relaunch.

Klare Signale für einen Website Relaunch

  • Das Design ist sichtbar alt: Wirkt die Website wie aus den 2010ern, ist das Vertrauen weg, bevor jemand den Text liest.
  • Nicht responsive oder mobil kaputt: Über 60 Prozent der Besuche kommen vom Smartphone. Wer dort scheitert, verliert die Mehrheit.
  • Veraltete Technik: alte PHP-Version, abgekündigtes CMS, Sicherheitslücken, die keiner mehr schließt.
  • Sinkende Sichtbarkeit: Rankings fallen, obwohl die Konkurrenz nicht aktiver geworden ist. Meist ein technisches Signal an Google.
  • Wenige Anfragen trotz Besuchern: Nutzerführung und Kontaktwege sind nicht mehr zeitgemäß.
  • Rebranding: neues Corporate Design, alte Website. Das passt nicht zusammen und schadet der Marke.

Faustregel: Alle vier bis sechs Jahre gehört eine Website grundlegend überarbeitet. Was heute modern aussieht, sieht in fünf Jahren nach damals aus.

Relaunch, Redesign oder Refresh: Was passt zu Ihnen?

Relaunch: Alles neu. Design, Technik, oft das CMS, meist die Struktur. Der größte Umbau mit der längsten Laufzeit.

Redesign: Neues Design auf der bestehenden Technik. Die Optik wird modern, der Unterbau bleibt.

Refresh: Kleinere Eingriffe. Farben, Bilder, Texte auffrischen. Struktur und Technik bleiben, wie sie sind.

Unser HowTo: Der Website Relaunch-Prozess in acht Phasen

Ein Website Relaunch ist kein Kreativprojekt, das irgendwann fertig ist, sondern ein Ablauf mit festen Phasen. Wir arbeiten in acht Schritten, jeder mit einem Ergebnis und einer Freigabe, bevor der nächste beginnt.

Zeitstrahl mit acht Phasen eines Website-Relaunchs von Discovery bis Monitoring
Acht Phasen, jede mit einem Ergebnis und einer Freigabe, bevor die nächste beginnt.

Phase 1: Discovery

Am Anfang steht ein Workshop. Wer sind die Zielgruppen, wo steht der Markt, was tut auf der aktuellen Website weh, woran soll der Relaunch später gemessen werden? Das Ergebnis sind Messgrößen, an denen wir uns festhalten lassen.

Phase 2: Audit

Dann nehmen wir die bestehende Website auseinander.

  • SEO-Audit: Rankings, Besucherquellen, Search-Console-Daten, Backlinks
  • Content-Audit: Welche Seiten bringen Besucher, welche sind Karteileichen?
  • Technik-Audit: Geschwindigkeit, Core Web Vitals, Sicherheit, mobile Darstellung
  • UX-Audit: Wege zur Anfrage, Navigation, Stellen, an denen Besucher aussteigen

Phase 3: Konzeption

Aus dem Audit entsteht das Konzept: neue Seitenstruktur, Wireframes der wichtigsten Seiten, Plan für die Inhalte, Wahl des CMS. Hier legen wir auch fest, welche Adressen bleiben und welche neu geordnet werden.

Phase 4: Design

Die Gestaltung folgt Ihrem Corporate Design. Wir entwerfen die wichtigsten Seitentypen zuerst fürs Smartphone. Jede Stufe geben Sie frei, bevor es weitergeht. Parallel laufen UX/UI Design und das Konzept für die Kontaktwege.

Phase 5: Migration und Entwicklung

Frontend, CMS, Übernahme der Inhalte, SEO-Vorbereitung. Die neue Website entsteht auf einer Testumgebung, getrennt von der laufenden.

Phase 6: Testing

Browser, Geräte, Geschwindigkeit, Barrierefreiheit, jedes Formular, jede Weiterleitung. Live geht die Seite erst, wenn alles passt.

Phase 7: Go-Live

Umschalten auf den Live-Server, Weiterleitungen aktivieren, neue Sitemap in der Search Console einreichen, alle wichtigen Seiten aufrufen und prüfen.

Phase 8: Monitoring

30 bis 90 Tage schauen wir täglich in Search Console, Performance-Werte und Server-Logs. Fällt etwas auf, reagieren wir am selben Tag.

Nächster Schritt: Kostenloses Erstgespräch

30 Minuten am Telefon: Wir klären Ziele, Budget und Zeitrahmen für Ihren Website Relaunch. Sie bekommen eine erste Einschätzung zu Vorgehen und Technik.

Erstgespräch vereinbaren

Content-Audit: Was bleibt, was geht, was wird neu?

Nicht jeder alte Inhalt verdient den Umzug. Das Content-Audit sortiert: Was ist wertvoll, was muss überarbeitet werden, was kann weg. Wir teilen jede Seite in eine von vier Gruppen ein und halten uns bei der Migration daran.

Matrix aus Besucherzahl und Qualität mit den vier Entscheidungen behalten, überarbeiten, zusammenlegen, entfernen
Die Entscheidungsmatrix für jeden bestehenden Inhalt: Besucher und Qualität bestimmen, was mit einer Seite passiert.

Vier Kategorien für jeden Inhalt

  • Behalten und aktualisieren: Seiten mit Besuchern und Rankings, deren Inhalt aber veraltet ist. Inhaltlich überarbeiten, technisch ins neue System übernehmen.
  • Behalten, wie sie sind: Inhalte, die nicht altern. 1:1 übernehmen, höchstens die Adresse anpassen.
  • Zusammenführen: mehrere dünne Seiten zum selben Thema werden eine starke Seite. Bessere Rankings, klarere Struktur.
  • Löschen: veraltet, ohne Besucher, ohne Bezug. Mit 301 auf eine passende Seite weiterleiten oder mit 410 sauber beenden, wenn es nichts Passendes gibt.

SEO-Aspekte bei der Content-Migration

Kopieren allein reicht nicht. Beim Umzug prüfen und verbessern wir jede Seite an vier Stellen.

  • Meta-Tags: neue Titles und Descriptions nach den Regeln unserer OnPage-Optimierung.
  • Überschriften: saubere Hierarchie aus H1, H2 und H3, keine Dubletten.
  • Bilder: Alt-Texte ergänzen, WebP oder AVIF, passende Größen.
  • Interne Verlinkung: tote Links raus, neue Pfade rein, zusammengehörige Themen verbinden.

SEO-sichere Migration: 301-Redirects und URL-Mapping

Der häufigste Fehler beim Website Relaunch ist eine schlampige Migration, und der kostet Rankings. Das lässt sich vermeiden. Wir gehen bei jedem Website Relaunch dieselben Schritte durch, und keiner davon ist optional.

Schema eines URL-Mappings: alte Adressen links, neue rechts, Pfeile für 1:1-Weiterleitung, Zusammenlegung und Entfall mit 410
Jede alte Adresse bekommt ein Ziel: eine neue Seite, eine zusammengelegte Seite oder ein sauberes Ende mit Statuscode 410.

URL-Map und 301-Redirects

Jede alte Adresse braucht ein Ziel. Das gilt auch, wenn die Adressen gleich bleiben, denn dann sind meist noch HTTPS- oder www-Weiterleitungen offen.

  • URL-Map erstellen: alle alten Adressen mit ihrem neuen Ziel in einer Liste. Quellen: XML-Sitemap, Search Console, Server-Logs.
  • 1:1 weiterleiten: alte Seite auf die passende neue Seite. Kein Sammelziel Startseite.
  • Keine Ketten: direkt von A nach Z. Jede Zwischenstation kostet Linkkraft.
  • Prüfen: mit Screaming Frog, Sitebulb oder unserer eigenen Routine. Jede Weiterleitung wird aufgerufen.

Weitere SEO-Faktoren beim Cutover

  • XML-Sitemap: neu erzeugen, die alte aus der Search Console nehmen, die neue einreichen.
  • robots.txt: Sperren prüfen. Die Regeln der Testumgebung dürfen nicht mit live gehen.
  • Canonical-Tags: auf jeder Seite gesetzt und auf die richtige Variante gerichtet.
  • Interne Links: alte Ziele durch neue ersetzen, damit kein Klick über eine Weiterleitung läuft.
  • Geschwindigkeit: Die neue Website muss schneller sein als die alte. Woran das gemessen wird, steht bei den Core Web Vitals.

Häufige Fehler, die wir vermeiden

  • Keine oder lückenhafte Weiterleitungen: alte Adressen landen auf 404, Rankings und Backlinks sind weg
  • Alles auf die Startseite: Google wertet das als Soft 404, die Rankings der alten Adresse verfallen
  • Zu früh live: nicht genug getestet, die Fehler finden die Besucher
  • Mobil vergessen: neue Website nicht responsive oder mit Fehlern auf dem Smartphone
  • Kein Monitoring: Probleme fallen erst auf, wenn der Schaden groß ist

URL-Struktur: Beibehalten oder ändern?

Bleiben die Adressen beim Relaunch, oder werden sie neu aufgebaut? Beides geht, beides hat Folgen. Wir entscheiden das mit Ihnen anhand der Ausgangslage.

URLs beibehalten

Vorteil: das sicherste Vorgehen. Backlinks bleiben gültig, keine Weiterleitungen nötig, keine Linkkraft geht verloren.

Nachteil: Alte Adressen sind oft hässlich. Kryptische Parameter, Zahlen statt Wörter, falsche Verzeichnisse.

Unsere Empfehlung: Sind die alten Adressen halbwegs lesbar und thematisch richtig, bleiben sie. Sicherheit geht vor Schönheit.

URLs ändern

Vorteil: sprechende Adressen, die Besucher und Suchmaschinen verstehen. Bessere Struktur.

Nachteil: Jede Adresse braucht eine Weiterleitung. Jede Weiterleitung kann falsch sein. Kurzfristige Schwankungen sind möglich.

Unsere Empfehlung: Nur ändern, wenn die alten Adressen wirklich schlecht sind. Dann aber komplett, mit lückenlosen 301-Weiterleitungen.

CMS-Migrationspfade: Von welchem System zu welchem

Viele Relaunches bedeuten auch einen Systemwechsel. Das sind die Wege, die wir am häufigsten gehen, jeder mit eigenen Fallstricken.

Joomla zu WordPress

Der häufigste Fall. Joomla wird seltener gepflegt, die Auswahl an Erweiterungen ist klein, die Bedienung umständlicher als bei WordPress. Artikel, Kategorien und Menüs übernehmen wir weitgehend automatisch. Mehr zu unserer WordPress-Entwicklung.

Typo3 zu WordPress

Typo3 kann viel, kostet aber im Unterhalt. Für die meisten mittelständischen Unternehmen ist WordPress die wirtschaftlichere Wahl. Wir lesen die Inhalte aus der Typo3-Datenbank und überführen sie. Bei FlexForms oder Extensions kombinieren wir Skripte mit Handarbeit.

Drupal zu WordPress

Knoten und Taxonomien lassen sich übertragen. Schwierig sind individuelle Drupal-Module, deren Logik nachgebaut werden muss.

Altes statisches HTML zu WordPress

Bei reinen HTML-Seiten lesen wir die Inhalte halbautomatisch aus und ordnen sie in WordPress ein. Sie bekommen ein Redaktionssystem, ohne einen Text zu verlieren.

Bei Shop-Migrationen: PrestaShop

Gehört ein Onlineshop zum Relaunch, setzen wir auf PrestaShop, ein System, das für den Handel gebaut ist. Mehr dazu auf unserer Seite zu E-Commerce.

Webdesign-Modernisierung

Das Design ist der Teil des Relaunchs, den alle sehen. Wir verbinden aktuelle Gestaltungsregeln mit Ihren bestehenden Vorgaben zur Marke.

Aktuelle Design-Prinzipien

  • Klare Rangfolge: Wichtiges groß, Nebensächliches klein. Weißraum führt das Auge.
  • Lesbare Schrift: groß genug, wenige Schriftfamilien, ausreichend Zeilenabstand.
  • Eigene Bilder: Fotos von Ihnen statt Stockbildern, in passender Dateigröße.
  • Wenig Bewegung: dezente Hover-Effekte und weiche Übergänge, nichts, was ablenkt.
  • Mobile-First: Der Entwurf beginnt auf dem Smartphone, nicht am Desktop.

Corporate Design konsequent umsetzen

Der Relaunch ist der richtige Moment, das Corporate Design durchgängig umzusetzen: Farben, Schriften, Bildsprache, Logo. Steht gleichzeitig ein Rebranding an, entwickeln wir das neue Erscheinungsbild parallel.

Testing und Qualitätssicherung: Nichts dem Zufall überlassen

Vor dem Go-Live wird getestet, und zwar in drei Blöcken. Kein Fehler soll erst einem Besucher auffallen.

Funktionale Tests

  • Formulare: jede Eingabe, jede Prüfung, jeder Mailversand
  • Navigation: alle Menüs, alle internen Links, alle Breadcrumbs
  • Suche: Die interne Suche liefert brauchbare Treffer
  • Backend: Abläufe der Redaktion, Rechte, Editor

Cross-Browser und Cross-Device

  • Browser: Chrome, Firefox, Safari, Edge in der aktuellen und der vorletzten Version
  • Geräte: iPhone, Android-Smartphones, iPad, Android-Tablets, Desktop in mehreren Auflösungen
  • Werkzeuge: BrowserStack für die Breite, Chrome DevTools für den schnellen Blick
  • Barrierefreiheit: Prüfung nach den Regeln für Barrierefreie Websites

Wie eine Website auf allen Geräten funktioniert, steht auf unserer Seite zu Responsive Webdesign.

Performance-Tests

  • PageSpeed: Ziel über 90 für Mobil und Desktop
  • Ladezeit: LCP auf dem Smartphone unter 2 Sekunden
  • Core Web Vitals: LCP, INP und CLS im grünen Bereich
  • Server: Antwortzeit unter 200 Millisekunden

Go-Live-Strategie: Big Bang oder Soft Launch?

Wie geht die neue Website online? Es gibt zwei Wege, und welcher passt, hängt von Größe und Risiko ab.

Big Bang

  • Vorgehen: alte Website aus, neue an. Ein klarer Schnitt.
  • Vorteil: schnell, einfach, kein Parallelbetrieb.
  • Nachteil: Fehler treffen sofort alle Besucher.
  • Für wen: kleinere Websites mit überschaubarem Verkehr und ohne kritische Abläufe.

Soft Launch (gestaffelter Rollout)

  • Vorgehen: Die neue Website bekommt erst einen Teil der Besucher, etwa 10 Prozent. Bleiben die Werte stabil, wird der Anteil erhöht.
  • Vorteil: geringes Risiko, Fehler treffen wenige.
  • Nachteil: aufwendiger Aufbau, längerer Parallelbetrieb.
  • Für wen: große Websites, viel Verkehr, Onlineshops, Buchungsstrecken.

Go-Live-Checkliste

Vor dem Umschalten arbeiten wir drei Listen ab. Erst wenn alles abgehakt ist, geht die neue Website live.

SEO

  • Alle 301-Weiterleitungen aktiv und getestet
  • Neue XML-Sitemap erstellt und eingereicht
  • robots.txt geprüft, keine versehentlichen Sperren
  • Meta-Tags auf allen Seiten korrekt
  • Kein noindex auf wichtigen Seiten
  • Canonical-Tags einheitlich

Technik

  • SSL-Zertifikat aktiv (HTTPS)
  • Backup der alten Website gesichert
  • Analytics und Tag Manager eingebunden
  • Search-Console-Property eingerichtet
  • Alle Formulare getestet
  • Browser und Geräte getestet

Content und Recht

  • Alle Texte Korrektur gelesen
  • Alle Bilder haben Alt-Texte
  • Kontaktdaten und Telefonnummern aktuell
  • Impressum und Datenschutz aktualisiert
  • Cookie-Banner nach DSGVO

Post-Launch-Monitoring: Die ersten 90 Tage

Nach dem Go-Live kommt die heikle Zeit. Wir beobachten in drei Zeitfenstern mit abnehmender Frequenz.

Zeitstrahl mit Kontrollpunkten an Tag 1, 7, 30 und 90 nach dem Go-Live
Nach dem Go-Live prüfen wir in festen Abständen: erst täglich, dann wöchentlich.

Die ersten 7 Tage: täglich

  • Search Console: Crawl-Fehler, Indexierung, mobile Nutzbarkeit
  • Server-Logs: 404-Fehler, 5xx-Fehler, auffällige Bots
  • Analytics: Besucher, Absprungrate und Anfragen im Vergleich zur Zeit davor
  • Erreichbarkeit: externes Monitoring rund um die Uhr

Tage 8 bis 30: mehrmals pro Woche

  • Rankings der wichtigsten Suchbegriffe
  • 404-Fehler prüfen, fehlende Weiterleitungen nachziehen
  • Performance-Werte im Blick behalten
  • Rückmeldungen von Nutzern sammeln

Tage 31 bis 90: wöchentlich

  • Search Console weiter prüfen
  • Inhalte anhand der ersten Daten nachschärfen
  • mit der Verbesserung der Anfragequote beginnen

Notfallplan: Was wir tun, falls Rankings doch einbrechen

Kleine Schwankungen nach einem Relaunch sind normal, ein Einbruch ist selten. Passiert er doch, gibt es einen festen Plan.

Erste 24 Stunden nach Auffälligkeit

  1. Diagnose: Search Console, Server-Logs, Crawl-Daten, externe Tools. Wo klemmt es?
  2. Die üblichen Verdächtigen: noindex, Sperre in der robots.txt, kaputte Weiterleitungen, blockierte Ressourcen.
  3. Sofortmaßnahmen: Sperren entfernen, Weiterleitungen nachziehen, akute Performance-Probleme beheben.

Tage 2 bis 14

  • tiefer Blick auf die betroffenen Seiten
  • Indexierung in der Search Console erneut anstoßen
  • offene Lageberichte an Sie
  • bei Bedarf verlorene Backlinks prüfen, Disavow oder Nachfassen bei den Linkgebern

In unseren Projekten der letzten zehn Jahre ließen sich Auffälligkeiten innerhalb von vier Wochen beheben. Sauberes Vorgehen vorher ist trotzdem billiger als jede Reparatur danach.

Referenzfälle: Drei echte Relaunches

Drei anonymisierte Projekte, jedes mit anderem Ausgangssystem und anderem Schwerpunkt.

Fall 1: Maschinenbauer aus Thüringen, Typo3 zu WordPress

Ausgangslage: Typo3 6, zwölf Jahre alt, schwer zu pflegen, mobil kaum nutzbar, Sichtbarkeit rückläufig. Wir haben 180 Seiten plus ein mehrsprachiges Produktverzeichnis nach WordPress mit eigenem Theme umgezogen, mit URL-Map und 301-Weiterleitungen.

Ergebnis: PageSpeed Mobile von 38 auf 92, organischer Traffic plus 30 Prozent in sechs Monaten, Sichtbarkeitsindex plus 35 Prozent. Die Inhalte pflegt das Unternehmen seitdem selbst.

Fall 2: Dienstleister aus Erfurt, Joomla zu WordPress

Ausgangslage: Joomla 2.5, abgekündigt, keine Sicherheitsupdates mehr, neue Inhalte nur mit Mühe. Wir haben 95 Seiten plus News-Bereich nach WordPress gebracht. Wenige Adressänderungen, viele 1:1-Weiterleitungen.

Ergebnis: Die Rankings blieben in der ersten Woche stabil. Nach drei Monaten Sichtbarkeit plus 18 Prozent durch bessere Geschwindigkeit und sauberere Seitenstruktur. Es kommen mehr Anfragen.

Fall 3: B2B-Unternehmen, altes HTML zu WordPress

Ausgangslage: 80 statische HTML-Seiten, die nur ein externer Dienstleister ändern konnte. Wir haben die Inhalte nach WordPress überführt, neu geordnet und neu gestaltet. Alle Adressen wurden umgebaut, mit vollständiger URL-Map.

Ergebnis: Änderungen macht das Unternehmen selbst, in Minuten statt Tagen. Performance Mobile von 45 auf 95. Sichtbarkeit nach fünf Monaten plus 24 Prozent.

Beispiel für URL-Strategie

Riskante Änderung:
Alte URL: /produkte.php?id=123
Neue URL: /services/beratung/
Problem: anderes Thema, kein 1:1-Treffer. Rankingverlust wahrscheinlich.

Sichere Migration:
Alte URL: /produkte.php?id=123
Neue URL: /produkte/beratung/
301-Weiterleitung, gleiches Thema, Rankings bleiben.

Häufige Fragen zum Website Relaunch

Die Fragen, die in Relaunch-Projekten immer wieder kommen. Alles Weitere klären wir im Erstgespräch.

Wie lange dauert ein Website-Relaunch?

Kleinere Projekte 6 bis 10 Wochen, große Umbauten 4 bis 6 Monate. Es hängt an der Menge der Inhalte, am Systemwechsel und an der Zahl der Abstimmungsrunden.

Was kostet ein Website-Relaunch?

Ein Refresh beginnt im mittleren vierstelligen Bereich. Ein kompletter Website Relaunch mit Systemwechsel und eigenem Theme liegt in der Regel fünfstellig. Den Preis nennen wir nach dem Erstgespräch.

Verlieren wir beim Relaunch unsere Google-Rankings?

Mit URL-Map, 301-Weiterleitungen und sauberer Übernahme der Inhalte bleiben Rankings stabil oder werden besser. In unseren Projekten ist das der Normalfall.

Müssen alle URLs gleich bleiben?

Nein. Aber jede Änderung braucht eine 301-Weiterleitung auf eine passende neue Adresse. Gute alte Adressen behalten wir lieber.

Wann reicht ein Redesign statt eines Relaunches?

Wenn nur das Design alt ist und die Technik solide. Bei veraltetem CMS, Sicherheitslücken oder einer kaputten Struktur ist der Relaunch die bessere Investition.

Wie stark werden wir als Auftraggeber eingebunden?

Stark in Konzept und Abstimmung. In der Umsetzung punktuell, für Rückmeldungen und Inhalte. Wir geben feste Termine vor, damit Ihre Zeit nicht in Meetings versickert.

Können wir Inhalte selbst übernehmen?

Ja, das spart Geld. Wir übernehmen die Migration auf Wunsch komplett oder weisen Ihr Team ein.

Wer kommuniziert mit Hoster und Domain-Registrar?

Auf Wunsch wir. Sie geben uns die Zugänge oder nennen uns eine technische Ansprechperson bei Ihnen.

Was passiert, wenn nach dem Go-Live Probleme auftauchen?

In den ersten 30 Tagen schauen wir täglich hin und beheben Fehler in vereinbarten Reaktionszeiten. Bei größeren Auffälligkeiten greift der Notfallplan von oben.

Müssen wir die alte Website abschalten?

Ja, nach dem Go-Live. Vorher sichern wir ein vollständiges Backup, damit im Notfall ein Rückweg bleibt.

UX und Conversion direkt mitdenken

Beim Relaunch lässt sich die Nutzerführung von Grund auf verbessern: klare Navigation, kurze Wege zur Anfrage, Texte an Buttons und Formularen, die sagen, was passiert.

Mehr dazu: UX/UI Design und Conversion-Optimierung.

Website Relaunch in Erfurt: Ihr regionaler Partner

Als Webdesign-Agentur in Erfurt begleiten wir seit über 20 Jahren Unternehmen in Thüringen beim Website Relaunch, von der kleinen Firmenseite bis zur Unternehmenswebsite mit mehreren hundert Seiten.

Beratung vor Ort, kurze Wege, Betreuung auch nach dem Go-Live. Wir sind keine anonyme Online-Agentur, sondern Leute, die Sie treffen und anrufen können.

Bereit für Ihre Website-Modernisierung?

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Vorgehen, Zeitplan und Budget für Ihren Website Relaunch. Danach wissen Sie, was auf Sie zukommt und wann die neue Website stehen kann.

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Weitere Leistungen: Webdesign Erfurt, WordPress Webdesign, Responsive Webdesign, Corporate Design, UX/UI Design und Conversion-Optimierung.